Hilfe, ich werde von Instagrambots heimgesucht!

Vielleicht ist dir das ja schon einmal passiert: Du blickst ganz normal durch deine Notifications in der App und entdeckst, dass dir zwielichtige Accounts eine private Nachricht schicken wollen oder dich sogar in einem für dich uninteressanten Post markiert haben. Hierbei handelt es sich um Bots. Maschinell betriebene Accounts, die ein bestimmtes, aber oftmals ganz individuelles Ziel verfolgen.

Was genau das für deinen Account bedeutet und wie du solche Bots wieder loswirst, das sehen wir uns nun einmal genauer an.

Wie funktioniert ein Bot überhaupt?

Immer mehr Personen erkennen das hohe Potenzial an Instagram. Es dauerte daher nicht lange, bis die ersten Programmierer Bots erschufen, die völlig autonom funktionieren. Sie legen Profile an, die sie mit einem Icon und ein paar Postings versehen und ab dann funktioniert alles vollautomatisch. Sie followen und liken, kommentieren und machen auf sich aufmerksam.

Problematisch sind diese Codegebilde insofern, da sie ein ausschließlich wirtschaftliches Interesse verfolgen und sie keinen Wert auf den eigentlichen Grundgedanken der Plattform legen – nämlich Mehrwert und Austausch.

Die verschiedenen Merkmale: Daran erkennst du einen Bot auf Instagram

Es gibt die unterschiedlichsten Bots, die auch immer ganz unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Die häufigsten werden dir nachfolgend näher beschrieben.

Merkmal 1: Mehr Likes als Views unter deinen Videos

Ein Bot nimmt sich nicht die Zeit, ein ganzes Video durchlaufen zu lassen, er wartet selbst die wenigen Sekunden nicht, die der Algorithmus von Instagram brauchen würde, um den Counter um eine Zahl wachsen zu lassen.

Hier stecken Bots dahinter, welche die App nach bestimmten Hashtags durchsuchen und durch ihre Programmierung ein Like dalassen – denn sie unterscheiden nicht zwischen Bild oder Video. Für sie sind wirklich nur die reinen Inhalte relevant. Passiert es dir also, dass unter einem Video die Likes höher ausfallen als die Views, war hier definitiv ein Bot am Werk.

Merkmal 2: Austauschbare Kommentare

Es sind ganz generische Kommentare, die durch solche Bots gestreut werden. Das kann zum Beispiel sein:

  • Cooles Foto!
  • Toller Post!
  • Gerne mehr davon!
  • Toller Content! Schau gern mal bei mir rein!

Das System ist hier genau dasselbe wie bei einem Like-Bot. Jemand wählt einen bestimmten Hashtag aus oder definiert eine Zielgruppe und setzt dann einen Bot darauf an, solche Kommentare zu hinterlassen.

Merkmal 3: Follow und De-Follow

Diese Bots durchforsten ebenso gewisse Faktoren und folgen den zutreffenden Profilen. Gibt es nicht innerhalb eines festen Zeitraumes einen Gegenfollow, wirst du von denjenigen häufig wieder entfolgt. Meist handelt es sich dabei um wenige Stunden, manchmal wird auch gewartet, bis du deinen nächsten Post hochgeladen hast.

Merkmal 4: Ominöse Chatnachrichten

Hierbei handelt es sich meistens um Erwachseneninhalte, denn auch hierfür wird Instagram immer populärer. Du erhältst eine private Nachricht von einem ominösen Account, der dich dazu einlädt, gegen etwas Bezahlung abenteuerliche Fotos oder gar Videos zu erhalten. Wenn das Internet für dich kein Neuland ist, klingeln bei dir spätestens in diesem Moment sämtliche Alarmglocken.

Selbstredend solltest du auf die in diesen Nachrichten befindlichen Links keinesfalls klicken. Denn auch auf deinem Smartphone kann sich gefährliche Malware einnisten!

Merkmal 5: Markierung auf Werbeposts

Viele Bots verfolgen ein wirtschaftliches Interesse, weil man mit Followern kurzum einfach viel Geld verdienen kann. Besonders Profile mit einer höheren Anzahl an Abonnenten sind hier sehr wertvoll, weshalb diese auch oft auf Werbepostings markiert werden. Hierbei handelt es sich dann oft um Bilder mit viel Text, die damit werben, wie man innerhalb weniger Stunden zum Instagramstar werden kann – natürlich rein mit Hilfe dieses Anbieters.

Was du gegen Bots tun kannst

Instagram selbst geht mittlerweile sehr hart mit Bots (und den Verwendern davon) ins Gericht. Täglich werden zahlreiche davon ohne Reaktivierungsmöglichkeit von der Plattform gesperrt. Fühlst du dich davon belästigt, solltest du allerdings nicht untätig bleiben.

Gegen Likes und Follows kannst du nicht viel tun, die solltest du ganz im Gegenteil eher als Vorteil sehen, denn sie steigern immerhin deine Zahlen. Anstrengend wird es bei wiederkehrenden Werbekommentaren oder privaten Nachrichten, die ganz offensichtlich unter Spam fallen. Solche Profile kannst du melden und blockieren, je nach deiner Accountgröße kann das aber mit einer Menge Arbeit verbunden sein. Dennoch: Je mehr Nutzer so vorgehen, umso schneller wird Instagram auch darauf aufmerksam, dass mit dem jeweiligen Account etwas nicht stimmt.

Vergiss allerdings nicht, dass neue Follower die Posts sehen können, in denen du markiert bist. Solltest du also in einem Werbepost auftauchen worden sein, entferne diese Markierung zuerst, bevor du den betreffenden Account blockierst.

Wie wirken sich Bots auf meinen Instagram-Account aus?

Seitens der Plattform gibt es bislang keine zufriedenstellende Aussage darüber, ob sich Bots tatsächlich auf die Sichtbarkeit des eigenen Accounts auswirken.

So kannst du Bots zumindest etwas vorbeugen

  • Nutze keine zu allgemeinen Hashtags. Denn besonders jene, die regelmäßig von abertausenden Menschen genutzt werden, dienen den Bots als Anlaufstelle.
  • Halte einen guten Durchschnitt zwischen kommerziellen und nicht-kommerziellen Posts. Je mehr Werbung auf einem Instagramaccount auftaucht, desto anfälliger wird er für Spambots, weil er diese förmlich anzuziehen beginnt.

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